Was bisher geschah

Erntedank -Fest

Beim ersten interreligiösen Erntedank-Fest auf dem Leonardo-da-Vinci-Platz ließen sich viele Flugfelder zu Kaffee und Gesprächen einladen. Die Band „A Schip Called Community“ sorgte für musikalische Umrahmung, und spirituelle Impulse aus verschiedenen Religionen für den nötigen Tiefgang. Beim Luftballonstart gingen viele himmlische Grüße Richtung Schwarzwald.

Hindu-Fest

Beim großen Satsang–Treffen am 22.09.2018 kamen Würdenträger aus vielen europäischen Ländern zusammen und verbrachten einen lebensfrohen Tag mit Musik, und Gesang, Tanz und Meditation, einem Lichtritus und Gesprächen über angewandte Spiritualität und Meditation. Ein köstliches Abendessen ließ den Tag feierlich ausklingen. Das Thema der Versammlung: “ Es gibt keine größere Kraft als die Liebe".

Katholische Kirche Böblingen am Start beim Flugfeldlauf

Ausstellung „Dialog der Welten - Christliche Begegnung mit den Religionen Indiens“

Am 4.8.2017 besuchte eine Gruppe aus unserem Projekt die Ausstellung „Dialog der Welten - Christliche Begegnung mit den Religionen Indiens“ - im Diözesanmuseum Rottenburg. Eine spannende und sehr fundierte Führung durch Dr. Milan Wehnert, Theologe und Kurator der Ausstellung, brachte dem Anliegen des interreligiösen Dialogs viele gute Impulse: Am Mogulhof Kaiser Akbars im Norden Indiens gab es bereits ab dem Jahr1580 intensiven Austausch zwischen Christentum, Islam und Hinduismus, in dem sich die drei Religionen nicht feindlich gegeneinander abgeschottet haben, sondern zu tiefen Entdeckungen des Anderen und ihrer eigenen Tradition gelangten. Ein sehr bereichernder Ausflug.

Jahrestreffen 2018

Ein Jahr nach unserer Auftaktveranstaltung zu „Dem Himmel nah“ mit allen Kooperationspartnern fand das Jahrestreffen am 19.07.2018 im Wohn- und Pflegezentrum statt. Wir haben eine erste Zwischenbilanz gezogen und überlegt, wie wir unser Projekt weiter entwickeln können.
Es wurde ein Grundlagentext verabschiedet (siehe Startseite) und eine gemeinsame Erklärung zum Interfraktionellen Antrag bezüglich eines neuzuerrichtenden Bürgerzentrums an den Gemeinderat der Stadt Böblingen.

Fastenbrechen

Am 7.6. lud die muslimische Ahmadjyya-Gemeinde zu einem Iftar-Empfang ein. Im Anschluss an „Lesen aus den Heiligen Schriften“ zum Thema Fasten gab es ein Gebet und gemeinsames Essen, bei dem sich in einem festlichen Rahmen viele gute Gespräche ergaben

Maria – Vorbild im Glauben

Marienandacht im Mai

Die katholische Kirche Böblingen lud am 16.05.2018 zur Andacht „Maria – Vorbild im Glauben“ mit anschließendem Nachmittagskaffee ins Wohn- und Pflegezentrum Flugfeld ein.

Ostern auf dem Flugfeld 2018

Zu einer beeindruckenden Feier trafen sich am frühen Ostermorgen 60 Personen an der Harfenbrücke über den Langen See auf dem Flugfeld. Die Evangelisch-methodistische Gemeinde hatte zur Auferstehungsfeier eingeladen; mit einem wärmenden Feuer, Kerzen, biblischen Texten, Liedern und am Ende mit dem Abendmahl war das Geheimnis der Auferstehung und das neue Leben des auferstandenen Christus mit Händen greifbar. Anschließend gab es ein liebevoll vorbereitetes Osterfrühstück im Stadtteiltreff, bei dem sich die Teilnehmenden stärken konnten und über Konfessions- und Religionsgrenzen hinweg ins Gespräch kamen.

Reihe „Lesen aus den Heiligen Schriften“

Der erste Abend in der Reihe „Lesen aus den Heiligen Schriften“ im Stadtteiltreff auf dem Flugfeld war beeindruckend. Aus islamischer, christlicher und hinduistischer Sicht wurde das Thema „Dem Himmel nah“ beleuchtet. Sujit Mihra, Sproß aus einer hinduistischen Priesterfamilie, der seit 2 Jahren als Ingenieur mit seiner Familie in Deutschland lebt, zeigte sich begeistert davon, dass mit dem interreligiösen Projekt auf dem Flugfeld eine Plattform entsteht, auf der sich die verschiedenen Religionen auf Augenhöhe begegnen und austauschen können. Waqas Shaheen von den Ahmadyya-Muslimen erklärte das Denken seiner Gemeinde im Blick auf Himmel und Paradies und stellte vor allem heraus, dass das Bemühen um den Himmel nicht verschoben werden darf auf das Jenseits, sondern bereits hier beginnt. Pastoralreferent Andreas Senn von der katholischen Kirche benannte  mit der Geschichte vom Traum des Jakob aus dem Buch Genesis den Boden, auf dem das Projekt „Dem Himmel nah“ entstanden ist: Die Zusage Gottes, da zu sein, wo Menschen sich nach ihm / nach ihr ausstrecken. Mitglieder der evangelisch-methodistischen Kirche hatten für einen schönen Rahmen und einen Imbiss gesorgt und damit gezeigt: man muss mit allem rechnen – auch mit dem Schönen.

Am Donnerstag, 26.04.2018 fand eine Veranstaltung zum Thema: "Beten – was bringt mir das?" statt. Sebastian Hobrack von der Israelistischen Religionsgemeinde, Alexander Fey von den Adventisten und Erzpiester Ilya Limberger von der russisch-orthodoxen Kirche haben den Abend gestaltet.

Am Donnerstag, 07.06., stand unser Lesen aus den Heiligen Schriften unter dem Thema Fasten – unterschiedliche Formen und Vorstellungen.  Frau Dr. Dagmar Kühn stellt einen Beitrag aus der katholischen Tradition vor. In die muslimische Tradition des Fastens führte Herr Waqas Shahenn von der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde ein. Im Anschluss an das Lesen aus den Heiligen Schriften lud die muslimische Gemeinde zum Gebet und gemeinsamen Essen als Iftar-Empfang ein. 

Am 17.07. stand das Lesen aus den Heiligen Schriften unter dem Thema Grundlagen der Religion - unsere Stadt als unsere Aufgabe.
Prof. Tahir Al-Radwany und Pfarrer Karl Kaufmann gaben Impulse, die einen sehr offenen und intensiven Austausch über Ausgrenzung und Integration in den Religionen ermöglichten.

Am 25.09. begegneten sich Pastor Hans-Martin Niethammer, Evangelisch.methodistische Kirche, Jürgen Wittlinger, neuapostolische Kirche und Prof. Dr. Abdelmalek Hibaoui, Zentrum für Islamische Theologie Universität Tübingen. Das Thema Frieden hielt die drei Vorträge und die Gespräche zusammen.

Am 23.10. stand das Thema Gerechtigkeit im Mittelpunkt. Sehr eindrücklich erläuterten Muhammed Gürücü, Islamisches Kulturzentrum Sindelfingen - Ulu Camii und Pfarrer Paul Schobel, katholische Kirche den Befund anhand ihrer jeweiligen Quellen. Beeindruckend wurde viel Verbindendes deutlich und mit einem stillen Gebet endete der Gesprächsteil des Abends.

 

Orthodoxer Ritus des Brotbrechens in der Fastenzeit 18.03.2018 im Stadtteiltreff

Am Abend des vierten Fastensonntags hatte die orthodoxe Kirche auf das Flugfeld eingeladen. Erzpriester Ilya Limberger von der russisch-orthodoxen St. Nikolaus-Kathedrale und Bratislav Bosovic von der serbisch-orthodoxen Kirche feierten den Ritus des Brotbrechens in der Fastenzeit mit Gemeindemitgliedern aus ihren Kirchen und Gästen aus dem Flugfeld und aus Böblingen. Nach dem eindrucksvollen Ritus erläuterte Limberger die Bedeutung der mitgebrachten Ikonen und bei handgemachten veganen Fastengerichten gab es viel Gelegenheit zum interreligiösen Austausch.

Weihnacht im Container - Die etwas andere Krippenfeier

Die Geburt des Erlösers im Stall von Bethlehem – dieser Geschichte näherte sich eine kleine Schar von Gläubigen durch eine eigene hautnahe Erfahrung: Bewohnerinnen und Bewohner des Flugfelds trafen sich zur Feier im und am Container der offenen Jugendarbeit am Heiligabend zu einer besonderen Krippenfeier.. Neben Andreas Senn von der katholischen Gesamtkirchengemeinde wirkten Klaus Nies – Gitarre und Gesang – und Michael Vogelmann vom Caritaszentrum Böblingen an der Veranstaltung mit.

 

Lieder im Advent

Bewohnerinnen und Bewohner des Flugfelds trafen sich zu einem Offenen Singen „Lieder im Advent“ im Innenhof des Wohn- und Pflegezentrums Flugfeld. Pflegezentrum und Domizil am See sorgten für Lebkuchen und Punsch und ein Bläserensemble der Adventgemeinde Böblingen unter Leitung von Karl-Heinz Nau für den guten Klang. Andreas Senn von der katholischen Gesamtkirchengemeinde verantwortete die Veranstaltung, die im Rahmen des Projekts „Dem Himmel nah“ einen Beitrag zum Austausch der Religionen und Konfessionen leisten wollte.

 

Die Auftaktveranstaltung 20.07.2017

Religionen wollen auf dem Flugfeld gemeinsam etwas schaffen

BÖBLINGEN/FLUGFELD. Am 20. Juli startete das Projekt „Dem Himmel nah – Religion auf dem Flugfeld“ mit einer Auftaktveranstaltung im dortigen Stadtteiltreff.  „Ich wünsche diesem Projekt einen guten Start, denn wir brauchen auf dem Flugfeld solche Aktivitäten, die die Menschen aus den verschiedenen Nationen und Kulturen zusammenführen. Die Zweckverbandsverwaltung wird im Rahmen Ihrer Aufgabe für die Gemeinwesenarbeit das Projekt neben anderen Aktivitäten unterstützen und hofft auf weitere Unterstützer/innen“, so Peter Brenner, Geschäftsführer des Zweckverbands Flugfeld Böblingen/Sindelfingen im Rahmen der Veranstaltung.

25 Teilnehmende unterschiedlicher Konfessionen und Religionen sammelten eine Vielzahl spannender Vorschläge, wie die Religionen gemeinsam unter einem Dach das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil bereichern können. Es diskutierten Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, der evangelischen Freikirchen, verschiedener Moscheegemeinden, des Hinduismus sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Caritas, des Wohn- und Pflegezentrums und des Stadtteiltreffs. 

Bei der Diskussion kristallisierten sich drei Schwerpunkte heraus. Die Teilnehmenden bildeten jeweils Interessensgruppen, in denen sie die Themen zukünftig weiter bearbeiten:

1) Die Koordinierungsgruppe hat sich zur Aufgabe gemacht, eine gemeinsame Identität und ein Erscheinungsbild aller Religionen auf dem Flugfeld zu entwickeln. Sie wird sich auch um geeignete Räumlichkeiten bemühen für den Aufbau eines Bürgerzentrums. Hierzu wird es eine enge Zusammenarbeit mit dem Stadtteiltreff geben.

2) Die Diskutierenden zeigten besonders großes Interesse am Austausch über ihre Religionen. Daher widmet sich eine weitere Interessensgruppe dem interreligiösen Dialog: So ist geplant, sich aus den Heiligen Schriften der jeweiligen Religionen vorzulesen und sich darüber auszutauschen. Außerdem sind wechselseitig Einladungen zu religiösen Festen geplant. Das Besondere: Auch die private, familiäre Ebene soll dabei durch gemeinsames Feiern eine Rolle spielen. Die Gruppe wird auch dem Bedarf an Information über die jeweils anderen Religionen Rechnung tragen, sowie der der Suche nach Formen, wie die eigene Tradition heute an Kinder vermittelt werden kann.

 (Auszug Pressemitteilung 21.07.2017)