Pizza-Back-Kurs im Ristorante Monte Cassino

Die Leiterrunde der Ministranten stellt sich der Herausforderung des Pizza-Backens.

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Was machen wir Leiter am liebsten, wenn wir eine anstrengende Jahresplanung oder Gesamtleiterrunde haben? Richtig, wir bestellen uns etwas zu Essen, denn mit hungrigen Leitern sind diese Termine nicht wirklich lustig.

Unser Stamm-Essenslieferant ist das Ristorante Monte Cassino (Herdweg 168). Dort schmecken die Pizzen einfach am BESTEN.
Als treue Stammkunden kamen wir dann am 24. Februar in den Genuss einen Pizza-Back-Kurs direkt vor Ort mit dem Inhaber und Küchenchef, für uns nur il maestro, zu machen.

20 Leiterinnen und Leiter stellten sich dieser Herausforderung.Das wichtigste an einer guten Pizza ist, neben dem leckeren Belag mit extra viel Käse, natürlich der Teig. Unter der Anleitung des Maestros wurden in zwei Fuhren Pizzateige zu jeweils 10 kg Mehl und 5 Liter Wasser angerührt. Gott sei Dank alles in einer Teigmaschine, sonst würden wir heute noch rühren! Anschließend wurde der Teig zu kleinen Kugeln geformt und musste an einem warmen Ort gehen.

In der Zwischenzeit hat der Ofen seine Idealtemperatur von 315 °C erreicht. Nun kam der spannende Teil: Pizza rund ausrollen ohne Nudelholz! Der Meister machte es vor: Ganz leicht „zog“ er die aufgegangene Hefekugel auseinander und voilà, ein perfekt geformter Boden war fertig. Eine andere Variante – für all die Profis – war das Schlagen, Drehen und Werfen des Teiges. Hier kann bereits gesagt werden, dass jeder von uns Leiterinnen und Leitern sofort als Aushilfsbäcker eingestellt werden könnte. Jeder Pizzaboden wurde rund, manchmal mit ein bisschen Hilfe und vielen guten Ratschlägen der Zuschauenden.
Jede und jeder durfte seine Pizza nach eigenem Geschmack belegen. Ob mit Salami, Schinken, Mais, Champignons, Ananas, Zwiebeln, Oliven oder streng vegetarisch (es ist ja schließlich Fastenzeit). Wenn alles drauf war, ab in den Pizzaofen und dann hieß es kurz warten. Keine fünf Minuten dauerte das Garen.
Aus dem Ofen, auf den Teller, mit Oregano bestreuen und dann ab an den Tisch. Genüsslich aßen wir unsere Eigenkreationen, probierten vom Nachbarteller und waren begeistert von unserem Talent.

Als wir nun alle gesättigt waren, gab es noch eine kleine Zugabe aus der Küche. Wir durften Spagetti selber machen. Naja, eine Nudelmaschine hat das Pressen für uns übernommen, aber gegessen haben wir sie dann doch selber! Einfach nur köstlich auch ganz ohne Tomatensoße. Nach guten drei Stunden, viel Spaß und gutem Essen haben wir dann noch einen Wiederholungstermin im Sommer ausgemacht, dann werden unsere Pizzen draußen in einem Steinofen auf Holz gebacken! Wir freuen uns jetzt schon. Bis dahin müssen wir auf den Lieferservice zurückgreifen.

Ein ganz lieben DANK gilt natürlich dem Inhaber il maestro und dem Personal des Ristorante Monte Cassino, dass sie die Geduld, Freude und Zeit für uns aufgebracht haben.