Seniorenkreis - Johanna Link - Abschied und Dank

Foto: C. Dengler-Kless

Die Jahre vergehen und auf einmal ist er da, der Zeitpunkt des Abschieds aus der aktiven Seniorenarbeit. Johanna und Jürgen Link planten für Ende 2017 diesen Schritt gemeinsam zu tun. Der Mensch denkt, Gott hatte einen anderen Plan und hat Herrn Link einen Platz an seiner Seite zugewiesen. Im Rahmen der Seniorenkreis-Adventsfeier saß Frau Link alleine im Gemeindehaus, aber auch ein Stück weit stellvertretend für ihren Mann Jürgen.

Salvador Dali wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Jeder Abschied ist die Geburt einer Erinnerung.“ Und so soll dieser Abschied heute auch ein Moment der Erinnerung sein, an die vielen Aktivitäten und Aufgaben, die sie beide in und für die Klemensgemeinde übernommen und mit viel Herzblut betrieben haben.

Allen voran die Seniorenarbeit, die Sie zusammen vor 13 Jahren eigenverantwortlich übernommen haben. Freude, Zeit, Energie und Begeisterung haben sie in diese Arbeit gesteckt und dadurch auch unsere Gemeinde bereichert.

Mit ganz viel persönlichem Einsatz haben sie gemeinsam dafür gesorgt, dass sich eine lebendige Seniorenarbeit entwickelt hat. Wie viel Mühe sie letztendlich dafür aufgewendet haben, wissen sie selber am besten. Ihr besonderes Augenmerk richteten sie über viele Jahre auf unsere Weihnachtskrippen in der Kirche. Mit Kreativität und viel Fingerspitzengefühl haben sie sich um die Pflege und den Erhalt der „alten“ Figuren gekümmert. Bei der Anschaffung der neuen Figuren waren sie mit dabei, diese in Südtirol auszuwählen. Sie haben auch mit dafür gesorgt eine passende Krippenlandschaft aufzubauen. Als Ehepaar waren Sie und ihr Mann lange Zeit im Midlife-Kreis aktiv.

Auch in der Zeit der Gemeindeerneuerung und der Wiedereröffnung unserer Kirche 1995 – 1997 haben sie sich engagiert. Damals waren Sie, Frau Link beratendes Mitglied des pastoralen Leitungsteams und haben an dieser Stelle Verantwortung übernommen. Erinnern möchte ich auch daran, dass ihr Mann lange Zeit im Redaktionsteam des damaligen Gemeindebriefs „Kontakt“ engagiert war.

Sie selber übernahmen gerne den liturgischen Dienst der Lektorin und Kommunionhelferin und haben dadurch unsere Gottesdienste aktiv mitgestaltet. Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich ihre liebevoll und kreativ gestalteten „Monatsbilder“ im Foyer des Gemeindehauses mit aktuellen Fotos und Berichten aus dem Gemeindeleben.

Es gäbe sicher noch einiges mehr zu berichten. Mir bleibt an dieser Stelle im Namen der Kirchengemeinde einen herzlichen Dank, ein Vergelt’s Gott zu sagen. Sie haben unsere Gemeinde lebendig und reich gemacht. Wir freuen uns natürlich, sie auch weiterhin bei uns zu haben um „Miteinander Glauben Leben“ sichtbar und spürbar zu machen.

Ich wünsche Ihnen mit den Worten von Dag Hammerskjöld (schwed. Diplomat und Friedensnobelpreisträger) sagen zu können: „Dem Vergangenen: Dank, dem Kommenden: Ja!“

C. Dengler-Kless