Was bisher geschah

Weihnacht im Container - Die etwas andere Krippenfeier

Die Geburt des Erlösers im Stall von Bethlehem – dieser Geschichte näherte sich eine kleine Schar von Gläubigen durch eine eigene hautnahe Erfahrung: Bewohnerinnen und Bewohner des Flugfelds trafen sich zur Feier im und am Container der offenen Jugendarbeit am Heiligabend zu einer besonderen Krippenfeier.. Neben Andreas Senn von der katholischen Gesamtkirchengemeinde wirkten Klaus Nies – Gitarre und Gesang – und Michael Vogelmann vom Caritaszentrum Böblingen an der Veranstaltung mit.

 

 

Lieder im Advent

Bewohnerinnen und Bewohner des Flugfelds trafen sich zu einem Offenen Singen „Lieder im Advent“ im Innenhof des Wohn- und Pflegezentrums Flugfeld. Pflegezentrum und Domizil am See sorgten für Lebkuchen und Punsch und ein Bläserensemble der Adventgemeinde Böblingen unter Leitung von Karl-Heinz Nau für den guten Klang. Andreas Senn von der katholischen Gesamtkirchengemeinde verantwortete die Veranstaltung, die im Rahmen des Projekts „Dem Himmel nah“ einen Beitrag zum Austausch der Religionen und Konfessionen leisten wollte.

 

 

Die Auftaktveranstaltung 20.07.2017

Religionen wollen auf dem Flugfeld gemeinsam etwas schaffen

BÖBLINGEN/FLUGFELD. Am 20. Juli startete das Projekt „Dem Himmel nah – Religion auf dem Flugfeld“ mit einer Auftaktveranstaltung im dortigen Stadtteiltreff.  „Ich wünsche diesem Projekt einen guten Start, denn wir brauchen auf dem Flugfeld solche Aktivitäten, die die Menschen aus den verschiedenen Nationen und Kulturen zusammenführen. Die Zweckverbandsverwaltung wird im Rahmen Ihrer Aufgabe für die Gemeinwesenarbeit das Projekt neben anderen Aktivitäten unterstützen und hofft auf weitere Unterstützer/innen“, so Peter Brenner, Geschäftsführer des Zweckverbands Flugfeld Böblingen/Sindelfingen im Rahmen der Veranstaltung.

25 Teilnehmende unterschiedlicher Konfessionen und Religionen sammelten eine Vielzahl spannender Vorschläge, wie die Religionen gemeinsam unter einem Dach das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil bereichern können. Es diskutierten Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, der evangelischen Freikirchen, verschiedener Moscheegemeinden, des Hinduismus sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Caritas, des Wohn- und Pflegezentrums und des Stadtteiltreffs. 

Bei der Diskussion kristallisierten sich drei Schwerpunkte heraus. Die Teilnehmenden bildeten jeweils Interessensgruppen, in denen sie die Themen zukünftig weiter bearbeiten:

1) Die Koordinierungsgruppe hat sich zur Aufgabe gemacht, eine gemeinsame Identität und ein Erscheinungsbild aller Religionen auf dem Flugfeld zu entwickeln. Sie wird sich auch um geeignete Räumlichkeiten bemühen für den Aufbau eines Bürgerzentrums. Hierzu wird es eine enge Zusammenarbeit mit dem Stadtteiltreff geben.

2) Die Diskutierenden zeigten besonders großes Interesse am Austausch über ihre Religionen. Daher widmet sich eine weitere Interessensgruppe dem interreligiösen Dialog: So ist geplant, sich aus den Heiligen Schriften der jeweiligen Religionen vorzulesen und sich darüber auszutauschen. Außerdem sind wechselseitig Einladungen zu religiösen Festen geplant. Das Besondere: Auch die private, familiäre Ebene soll dabei durch gemeinsames Feiern eine Rolle spielen. Die Gruppe wird auch dem Bedarf an Information über die jeweils anderen Religionen Rechnung tragen, sowie der der Suche nach Formen, wie die eigene Tradition heute an Kinder vermittelt werden kann.

 (Auszug Pressemitteilung 21.07.2017)