Sternwallfahrt zum Jugendtag nach Untermarchtal

Am 24. Mai 2018 machten sich zehn Sternwallfahrer aus Böblingen und Calw mit dem Motto: „Nehmt Neuland unter den Pflug!“, auf den Weg nach Untermarchtal. Es warteten 56 km Fußmarsch innerhalb von drei Tagen auf sie.
Treffpunkt war um 09:30 Uhr in Nagold vor der Kirche, aber wie das eben manchmal ist, tickt die Uhr schneller als man denkt, 09:30 Uhr ist vorbei und die versammelte Mannschaft besteht erst aus zwei Personen. Um 10:00 Uhr waren alle eingetroffen und nach einer ersten Vorstellungsrunde kannte sich jeder immerhin mit Vornamen. Anschließend wurde noch ein Lied geträllert, welches sich in den folgenden Tagen noch verbesserte.
Wir stapften also gut gelaunt bei eher mäßig gutem Nieselwetter los und nachdem der erste und sehr lange Berg hinter uns lag, wurde auch das Wetter schöner. Ca. zwei Stunden später legten wir den ersten Stopp für einen Zwischenimpuls ein. Dieser diente dazu, ein bisschen Teamgeist und Zusammenhalt in die kunterbunt zusammengewürfelte Gruppe zu bringen.
Anschließend ging es weiter, und mit jedem gelaufenen Meter lernten wir uns besser kennen. Nach ca. 10 km folgte die Mittagsrast, auf den Wegen zwischen Feldern, wo eine Picknickdecke ausgebreitet wurde und jeder seine mitgebrachten Speisen regelrecht verschlang, denn Bewegung macht hungrig. Anschließend lag das Essen schwer im Magen und die Motivation zur Bewegung ließ sich nur schwer aufbringen, doch nach einem ordentlichen Anschuggerle sah das schon viel besser aus.
Wir liefen also munter weiter, bergauf, bergab, über Felder und Wiesen. Die Sonne schien uns angenehm entgegen, aber irgendwann mischten sich doch wieder dunkle Wolken in den Hintergrund. Verfolgt von einem Gewitter fanden wir dennoch die Zeit für einen weiteren Zwischenimpuls, der uns lehrte, dass Neuland betreten ein guter Anfang sein kann.
Trocken und geschafft erreichten wir das Ziel. Der Fahrer unseres Busses, welcher täglich zur Mittagsrast und den Zwischenimpulsen auftauchte, empfing uns mit einem Eis.
17 km hatten wir erfolgreich zu Fuß geschafft, die nächsten 50 km übernahm der Bus, es ging hoch auf die Alb nach Trochtelfingen in ein katholisches Gemeindehaus. Dort angekommen, packten wir erst unsere Schlaf- und Duschsachen aus, denn ganz in der Nähe befand sich eine Sporthalle mit Waschgelegenheiten. Anschließend kochten alle zusammen, um die hungrigen Mäuler zu stopfen.
Das Essen wurde eher schweigsam eingenommen, denn wir waren uns noch etwas fremd. Wie sich herausstellte, änderte sich das im Laufe des Abends. Wir standen vor der Aufgabe, unsere Fahne mit dem diesjährigen Logo zu schmücken, wobei nicht das öffentliche Logo verwendet wurde, sondern ein eigenes, welches wir im Vorfeld entworfen hatten. Vier bewaffneten sich mit Stiften, zwei sorgten für gute Unterhaltung und der Rest kümmerte sich draußen um die Feuerschale. Nach getaner Arbeit leisteten schließlich auch die Künstler dem knisternden Feuer Gesellschaft, und so neigte sich der erste Tag gemütlich dem Ende zu.
Am nächsten Morgen packten wir unsere sieben Sachen zusammen, frühstückten gemeinsam und liefen schließlich stolz und zufrieden mit der selbstbemalten Fahne los.
Unser Weg führte 22 km über kleine Dörfer bis zu einer wunderschönen Schlucht. Das Wetter spielte von Anfang an mit und Sonnencreme durfte nicht fehlen. Die letzten Meter gingen steil bergauf und alle waren heilfroh, als sie endlich oben ankamen, denn es waren nur noch wenige Schritte bis zum Übernachtungsort. Dort angekommen, packten wir kurz unser Gepäck aus, schnappten die Badesachen und machten uns auf den Weg ins Höhenfreibad Zwiefalten, das eine wohltuenden Abkühlung bereithielt
Der Badespaß war allerdings nicht von allzu langer Dauer, denn durch die anstrengende Reise knurrte uns allen der Magen. Nach dem selbstgekochten Essen wurde gemeinsam gespült, während drei die Feuerstelle entzündeten, an der wir abends Lieder sangen. Ein paar von uns fanden sogar noch die Motivation zum Ball spielen, bis es dunkel wurde. Unter dunklem, sternenklaren Himmel saßen alle um das Feuer und trällerten Lieder, redeten oder hingen ihren Gedanken nach, die während dem Abendimpuls aufgekommen waren. Mit Vorfreude auf den nächsten Tag und somit auch unsere letzten Kilometer, schliefen wir zufrieden ein.
Am nächsten Morgen bekam jeder einen „Lebensfaden“ mit auf den Weg. Aufgabe dazu war: mache für jede Station in deinem Leben einen Knoten, an der du Neuland betreten hast. Dabei fiel auf, dass man als Kind sehr oft Neuland betritt (das erste Wort, der erste Schritt, Fahrradfahren lernen, etc.) und je älter wir werden, desto seltener betreten wir Neuland. Für die meisten von uns war diese Sternwallfahrt zum Jugendtag Neuland, und dafür gab es natürlich auch einen Knoten. Anschließend konnten wir unsere Geschichten mit den anderen teilen, was uns nochmal ein Stück weiter miteinander verbunden hat
Mit der Marschmusik im Gepäck kam unser Team dem Ziel immer näher und währenddessen trafen wir so viele Gruppen, die ebenfalls zum Jugendtag aufgebrochen waren. Im Ort selbst war die Ankunft der tausend Sternwallfahrer deutlich spürbar. An der Schule, dem Kindergarten und vielen anderen Unterkünften waren Jugendliche versammelt, die gerade ihr Gepäck abluden und sich freuten, dass sie endlich angekommen waren. Nachdem auch wir es durch die Zielgerade geschafft hatten, war erstmal ein bisschen Entspannung angesagt, bevor das Gepäck am Übernachtungsort ausgebreitet wurde.
Ab 18:00 Uhr gab es leckeres Abendessen und anschließend fand ein Gottesdienst in der Vinzenzkirche statt, die wirklich eine unglaubliche Akustik aufweist. Nach diesem Gottesdienst gab es verschiedene Möglichkeiten: Gespräche mit den Schwestern oder Diakonen führen, ein Konzert besuchen, oder durch die akustischen Gitarrenspiele in der Rosenkranzkapelle zur Ruhe kommen. Der Abschluss des Tages fand nochmals in der Vinzenzkirche, in Form eines Komplets, statt
Zusammen mit einer weiteren Gruppe schliefen wir im Klassenzimmer der Grundschule und um 06:45 Uhr weckten uns die gewöhnungsbedürftigen Künste eines Trompeters. Auf das Frühstück folgte ein musikalischer Auftakt mit der „Berg-Band“. Anschließend boten die Schwestern und viele weitere Helfer zahlreiche Interessenskreise an, z.B. gab es Erfahrungsberichte (eine Schwester erzählte von ihrer Arbeit im Frauengefängnis), Kreatives (Töpfern, etc.), Aktives (my Body and Brain, etc.) und noch vieles mehr, sodass für jeden etwas dabei war.
Zum Mittagessen trafen sich alle wieder im Zelt, wo später auch der Abschlussgottesdienst zusammen mit unserem neuen Weihbischof, Matthäus Karrier, stattfand. Die Berg-Band unterstütze diesen Gottesdienst tatkräftig und hörte erst dann auf zu spielen, als auch der letzte das Zelt verlassen hatte, um die Heimreise anzutreten.
Zurück nach Böblingen fuhren wir mit dem Bus, gelaufen sind wir schließlich weit genug. Es war ein wunderschönes Erlebnis und die Zusammenarbeit im Team hat super funktioniert. Wir hatten eine Menge Spaß zusammen und auch wenn sich jeder auf sein eigenes Bett zuhause freute, werden die vier gemeinsamen Tage eine einzigartige Erinnerung bleiben, die man sich immer wieder gerne ins Gedächtnis rufen wird. Diese Sternwallfahrt war fast wie ein Urlaub, weil sich jeder vom Schul-, Studenten-, oder Arbeitsalltag erholen konnte.
Wenn ihr also Freude an der Bewegung habt und gerne neue Leute kennenlernt, oder gemeinsam mit Freunden daran Spaß habt, dann teilt uns euer Interesse unter fsj(at)kirchebb.de mit und wir werden unser Bestmögliches tun, um dieses Angebot auch im nächsten Jahr wieder auf die Beine stellen zu können.

Casino-Nacht am 20.04.2018 in St. Bonifatius

Der Francis Palace hat am 20.04. um 17:30 Uhr seine Türen für einige Ihrer Mitglieder geöffnet. Die Chauffeure leisteten gute Dienste, denn keiner kam zu spät. Ein Fotograf mischte sich unter die Menge, um Ankunftszeit und Auftreten der Gäste festzuhalten. Um Punkt 17:35 Uhr kamen unsere Spielemacher. Die edlen Herren fuhren mit einem Mercedes Benz vor, dessen Türen von ihren eleganten Begleiterinnen geöffnet wurden. Ausgestattet mit Pokerkoffern wurden nun alle Regeln erklärt und die Gäste durften, selbstverständlich nach den Spielemachern, die heiligen Hallen betreten. Nur wer eine Eintrittskarte vorweisen konnte und auf der Gästeliste vermerkt war, durfte eintreten. Auf entsprechende Garderobe wurde geachtet, denn wenn beispielsweise die Fliege oder Krawatte fehlte, verringerte sich automatisch das Startkapital. Der Francis Palace bietet eine Vielfalt an Räumlichkeiten, welche uns dazu veranlasst haben, Ihnen ein ebenso vielfältiges Angebot zu unterbreiten. Poker, Blackjack, Roulette und Craps standen eigene Bereiche zur Verfügung, damit die Spieler sich konzentrieren konnten und nicht durch andere Geräusche abgelenkt wurden. Es befanden sich einige Anfänger unter den Spielern, aber jedes gute Casino rechnet damit und bereitet sich vor, um allen die gleichen Chancen zu ermöglichen. Spielanleitungen zum jeweiligen Spiel waren, zugänglich für jeden, in den Räumen verteilt. Wer dennoch Probleme hatte, konnte sich an unsere noblen Spielemacher wenden, die natürlich mit Vergnügen einen neuen Interessenten begrüßten und bereitwillig ihr Wissen teilten. Im Verlauf des Abends stellte sich heraus, dass manch einer seine Fähigkeiten überschätzte und bereits vor der letzten Runde sein gesamtes Startkapital verloren hatte. Auch für solche Fälle waren wir gerüstet, denn wer kennt es nicht: Das Gefühl, ein unschlagbares Blatt auf der Hand zu haben und plötzlich stellt sich heraus, dass das Blatt sehr wohl zu schlagen war. Durch Spüldienste oder ähnliches hatte jeder die Möglichkeit eine kleine Summe geschenkt zu bekommen. Diese war hoch genug, um wieder an den Spielen teilzunehmen. Das hart verdiente Geld konnte für Süßigkeiten und Cocktails ausgegeben werden, denn auch ein gutes Pokerface muss sich stärken, um nicht zu verrutschen. Der Francis Palace bedankt sich bei allen, die gekommen sind und diesen Abend gemeinsam mit uns genossen haben. Sie konnten dieses Jahr nicht dabei sein? Kein Problem, der Abend hat für uns schon etwas Tradition und wir sind zuversichtlich, dass auch nächstes Jahr der Francis Palace für Sie alle geöffnet sein wird.

Gala-Abend - Tanz in den Mai 2018

  • Diesmal zum ersten Mal in einem anderen Gemeindehaus (St. Bonifatius) und natürlich ein voller Erfolg
  • Für gute Ausblicke auf das Tanzgeschehen, sorgte die geöffnete Empore (vielen Dank nochmal an die Miniatureisenbahngruppe)
  • Auch der selbe DJ begeisterte wieder die meisten mit seiner bunten Musikmischung
  • zur Stärkung trug das köstliche Essen von Monte Casino bei und das vielfältige Getränkeangebot, vielen Dank auch an alle die einen Kuchen mitgebracht haben
  • Verschiedene Programmpunkte sorgten für einen abwechslungsreichen Abend, an dem einem nicht langweilig werden konnte
  • Der DJ nannte den Jugendchorauftritt das alljährige Highlight und bei den Gästen sorgte er für eine Zeitreise der Erinnerungen
  • Verrückte und lustige Bilder konnten bei der Foto Box festgehalten werden
  • Durch die von Victoria durchgeführten Tanz Crash-Kurse hatte niemand die Ausrede das Tanzbein nicht zu schwingen
  • Eine Überraschung gelang uns durch den einstudierten Flashmob, bei dem am Ende sogar alle mitmachten
  • Das war er also der Gala – Abend 2018, ein gelungener Abend für uns Leiter und hoffentlich auch genauso gut für alle anderen!

von Jugendlichen aus der Leiterrunde

Sprungbude 16.03.18

Am Freitag, den 16.03. waren wir Ministranten mit insgesamt 50 Personen in der Sprungbude in Stuttgart. Dort konnten die Kleinen, aber auch wir Großen, uns auf über 80 Trampolinen so richtig auszutoben! Bei unzähligen waghalsigen Sprüngen, Drehungen, Saltos und schwebenden Rollen vorwärts hatten wir alle gemeinsam sehr viel Spaß. Jede und jeder von uns hat nicht nur die gemeinsame Zugfahrt dorthin (niemand ging verloren oder stieg in einen falschen Zug!) gut und das gemeinsame Aufwärmen reibungslos überstanden. Am Ende des Tages waren wir alle zwar sehr erschöpft aber auch sehr, sehr glücklich! Ein schöner und actionreicher Tag, den wir alle nicht so schnell vergessen werden!

Pizza-Back-Kurs im Ristorante Monte Cassino

Was machen wir Leiter am liebsten, wenn wir eine anstrengende Jahresplanung oder Gesamtleiterrunde haben? Richtig, wir bestellen uns etwas zu Essen, denn mit hungrigen Leitern sind diese Termine nicht wirklich lustig.

Unser Stamm-Essenslieferant ist das Ristorante Monte Cassino (Herdweg 168). Dort schmecken die Pizzen einfach am BESTEN.
Als treue Stammkunden kamen wir dann am 24. Februar in den Genuss einen Pizza-Back-Kurs direkt vor Ort mit dem Inhaber und Küchenchef, für uns nur il maestro, zu machen.

20 Leiterinnen und Leiter stellten sich dieser Herausforderung.Das wichtigste an einer guten Pizza ist, neben dem leckeren Belag mit extra viel Käse, natürlich der Teig. Unter der Anleitung des Maestros wurden in zwei Fuhren Pizzateige zu jeweils 10 kg Mehl und 5 Liter Wasser angerührt. Gott sei Dank alles in einer Teigmaschine, sonst würden wir heute noch rühren! Anschließend wurde der Teig zu kleinen Kugeln geformt und musste an einem warmen Ort gehen.

In der Zwischenzeit hat der Ofen seine Idealtemperatur von 315 °C erreicht. Nun kam der spannende Teil: Pizza rund ausrollen ohne Nudelholz! Der Meister machte es vor: Ganz leicht „zog“ er die aufgegangene Hefekugel auseinander und voilà, ein perfekt geformter Boden war fertig. Eine andere Variante – für all die Profis – war das Schlagen, Drehen und Werfen des Teiges. Hier kann bereits gesagt werden, dass jeder von uns Leiterinnen und Leitern sofort als Aushilfsbäcker eingestellt werden könnte. Jeder Pizzaboden wurde rund, manchmal mit ein bisschen Hilfe und vielen guten Ratschlägen der Zuschauenden.
Jede und jeder durfte seine Pizza nach eigenem Geschmack belegen. Ob mit Salami, Schinken, Mais, Champignons, Ananas, Zwiebeln, Oliven oder streng vegetarisch (es ist ja schließlich Fastenzeit). Wenn alles drauf war, ab in den Pizzaofen und dann hieß es kurz warten. Keine fünf Minuten dauerte das Garen.
Aus dem Ofen, auf den Teller, mit Oregano bestreuen und dann ab an den Tisch. Genüsslich aßen wir unsere Eigenkreationen, probierten vom Nachbarteller und waren begeistert von unserem Talent.

Als wir nun alle gesättigt waren, gab es noch eine kleine Zugabe aus der Küche. Wir durften Spagetti selber machen. Naja, eine Nudelmaschine hat das Pressen für uns übernommen, aber gegessen haben wir sie dann doch selber! Einfach nur köstlich auch ganz ohne Tomatensoße. Nach guten drei Stunden, viel Spaß und gutem Essen haben wir dann noch einen Wiederholungstermin im Sommer ausgemacht, dann werden unsere Pizzen draußen in einem Steinofen auf Holz gebacken! Wir freuen uns jetzt schon. Bis dahin müssen wir auf den Lieferservice zurückgreifen.

Ein ganz lieben DANK gilt natürlich dem Inhaber il maestro und dem Personal des Ristorante Monte Cassino, dass sie die Geduld, Freude und Zeit für uns aufgebracht haben.