Die Taufanmeldung

Bei der Taufe erklären Sie als Eltern, dass Sie Ihr Kind so erziehen möchten, dass es in den Glauben hineinwächst und christlich leben lernt. Deshalb sollte zumindest ein Elternteil in der katholischen Kirche beheimatet sein und getauft und gefirmt sein. Die Paten erklären bei der Taufe ihre Bereitschaft, Sie bei der christlichen Erziehung Ihres Kindes zu unterstützen. Daher sollte zumindest ein Pate katholisch getauft und gefirmt sein (Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann das Patenamt nicht übernehmen).

Bei der Taufanmeldung benötigen Sie das Stammbuch und die Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke die Sie vom Standesbeamten erhalten haben. Etwa vierzehn Tage vor der Taufe setzt sich der zuständige Pfarrer mit ihnen in Verbindung, um ein Taufgespräch zu vereinbaren, bei dem die Taufe vorbereitet wird und Sie noch offenen Fragen klären können. Auch die Paten sind, wenn sie in der Nähe wohnen, zu diesem Gespräch herzlich eingeladen.

Da die Taufe nicht nur ein privates oder familiäres Ereignis ist, sondern auch Aufnahme in die Kirche und die Gemeinde, finden bei uns die Taufen in der Regel im sonntäglichen Gemeindegottesdienst statt. Wir feiern in der Öffentlichkeit des Gottesdienstes, denn bei der Taufe findet eine Art Begrüßung durch die Gemeinde statt. Mit "ja, und sei willkommen" äußert die Gottesdienstgemeinde ihre Zustimmung zur Taufe.

Die Taufe symbolisiert: Gott hat diesen Menschen schon immer gewollt und akzeptiert ihn wie er ist. Mit dem Wasserzeichen der Taufe machen Eltern sich also auch klar, dass ihre Kinder ein Geschenk Gottes sind - sie sind gewissermaßen Gäste im Leben der Eltern. Gott hat sie zu eigenen Personen gemacht, von Gott so gewollt, wie sie sind.